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Dr.-Ing. N. Colditz - Energie- und Trocknungstechnik
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eingesetzte Messverfahren

Eingesetzte Feuchtigkeitsmessverfahren

Im Bereich der Schadensermittlung von Feuchtigkeitsschäden stehen für die unterschiedlichen Fragestellungen und Einsatzbereiche verschiedene Messverfahren zur Verfügung, die wir kurz vorstellen.

Für die Bestimmung des Feuchtigkeitsgehalts in Baustoffen verwenden wir unterschiedliche Messverfahren. Zu unterscheiden ist zwischen den zerstörungsfreien und den zerstörenden Messverfahren.

Zerstörungsfreie elektronische Messverfahren; z. B.

  • Kapazitätsmessmethode (bis 3 cm Tiefe)

    Bei dieser elektrischen Messmethode wird die elektrische Kapazität im Baumaterial, die vom Feuchtigkeitsgehalt abhängt ermittelt. Mit dem Messkopf kann die Feuchtigkeit bis zu 3 cm Tiefe zerstörungsfrei festgestellt werden. Diese Methode eignet sich daher sehr gut zur schnellen Abschätzung ob ein Schaden vorliegt und wie ausgeprägt er ist.

  • Mikrowellenmessmethode (bis 30 cm Tiefe)

    Hier wird von einer Messsonde ein Mikrowellenfeld im Baumaterial aufgebaut, das insbesondere auf die Wassermoleküle wirkt (wie im Mikrowellenofen). Diese Wirkung wird dann als Messwert wiedergegeben. Der Vorteil dieser Messmethode liegt darin, dass unterschiedliche Messsonden für verschiedene Tiefen (bis 30 cm) im Baumaterial ausgewählt werden können. Aus oberflächennahen und tiefer im Material gewonnenen Werten kann dann ggf. besser auf die Ursache eines Schadens geschlossen werden.

setzen wir für homogene Baugewerke ein, bei denen der Feuchtigkeitstransport nicht unterbrochen ist, z. B. durch Zwischenschichten. Diese lassen sich insbesondere für vergleichende Messungen verwenden, wobei der Unterschied zwischen den nicht betroffenen Stellen und den im Bereich des Schadens abweichenden höheren Werten ermittelt wird.

Hiermit werden schnell Aussagen über die Ausbreitung und auch die Höhe des Schadens erreicht. Dies ist z. B. für die Beurteilung wichtig, ob ein akuter Feuchtigkeitseintrag stattfindet oder ob das Baugewerk abtrocknet. Gleichfalls lassen sich auch Aussagen treffen, ob ein Oberbelag aufgebracht werden kann.

Zerstörende Messmethoden

  • Widerstandsmessung

    Dies ist eine Messmethode, bei der die elektrische Leitfähigkeit zwischen zwei Elektroden gemessen wird, die sich in einem Abstand von wenigen cm an der Oberfläche, in Hohlräumen/Dämmschichten oder in zuvor eingebrachten Bohrlöchern befinden. Da sich die elektrische Leitfähigkeit mit dem Wassergehalt im Baumaterial erhöht, lassen diese Aufschlüsse über eine Feuchtigkeitsbelastung zu.

  • CM-Messmethode

    Eine Materialprobe wird pulverisiert mit einer Chemikalie in einem geschlossenen Stahlbehälter vermischt. Hierbei reagiert das Wasser aus der Probe mit der Chemikalie. Bei dieser Reaktion entsteht im Behälter ein Überdruck, der proportional mit dem Wassergehalt ansteigt. Aus dem erreichten Enddruck kann dann einfach auf die Ausgangswassermenge geschlossen werden.

  • Darr-Methode

    Bei dieser Feuchtigkeitsbestimmung wird eine Materialprobe entsprechend spezieller Vorschriften erhitzt. Hierdurch verdunstet das Wasser in der Probe bis das Gewicht der Probe konstant bleibt. Der Unterschied zwischen Ausgangs- und Endgewicht zeigt dann den Ursprungsfeuchtigkeitsgehalt an.

Bei diesen Methoden werden entweder Proben genommen oder Bohrungen für Messsonden gesetzt (1). Das wesentliche an den Messmethoden 2 und 3 ist, dass sich hier die absolute Feuchtigkeit im Baumaterial sehr genau direkt ermitteln lässt. Dieses sind daher auch letztendlich die Methoden, die gerichtlich anerkannt sind oder auch vom Parkettleger für den Feuchtigkeitsgrad des Estrichs ausschlaggebend ist.

Neben dieser direkten Ermittlung des Feuchtegehalts im Bauteil sind zur Beurteilung von Schäden (z. B. Schimmelbefall) weitere Messverfahren notwendig.

  • Raumklima, Raumtemperatur

    Hierfür wird die Raumlufttemperatur und relative Luftfeuchtigkeit bestimmt. Diese Werte sind bei der Ermittlung von Schimmelproblemen unerlässlich. Weiterhin werden sie im Neubaubereich und auch während einer technischen Trocknung benötigt, um Aussagen über die Trocknungsmöglichkeit und -zeiten für das Baumaterial zu erhalten.

  • Langzeitmessung des Raumklimas durch Datenlogger

    Zur Überprüfung des Raumluftklimas bezüglich Schimmelbildung oder auch Lüftungsverhalten sind die Werte zu einem einzigen Zeitpunkt oftmals nicht aussagekräftig genug. Die Werte können durch eine zuvor durchgeführte Lüftung verfälscht sein. Weiterhin kann nicht auf Änderungen in der Nacht oder am Wochenende geschlossen werden.

    In diesen Fällen benutzen wir Datenlogger, die das Raumklima minütlich über einen längeren Zeitraum protokollieren. Die Werte können anschließend ausgedruckt und ausgewertet werden.

  • Oberflächentemperatur

    Zur einfachen und kostengünstigen Ermittlung von Wärmebrücken, wie sie beispielsweise bei der Ursachenermittlung von Schimmelbefall notwendig ist, verwenden wir ein Pyrometer, bei der die Oberflächentemperatur punktuell erfasst wird. Ein einfacher Vergleich mit einem nicht beeinträchtigten Wandbereich oder mit der Innentemperatur kann hier schon vielfach zu gewünschten Aussagen kommen. Bei komplexeren Problemen sollte eine Thermografie durchgeführt werden, die letztendlich auf demselben Messprinzip beruht, aber durch viele Messpunkte ein aufschlussreiches Bild ergibt.

  • Darr-Methode

    Bei dieser Feuchtigkeitsbestimmung wird eine Materialprobe entsprechend spezieller Vorschriften erhitzt. Hierdurch verdunstet das Wasser in der Probe bis das Gewicht der Probe konstant bleibt. Der Unterschied zwischen Ausgangs- und Endgewicht zeigt dann den Ursprungsfeuchtigkeitsgehalt an.

  • CM-Methode

    Eine Materialprobe wird pulverisiert mit einer Chemikalie in einem geschlossenen Stahlbehälter vermischt. Hierbei reagiert das Wasser aus der Probe mit der Chemikalie. Bei dieser Reaktion entsteht im Behälter ein Überdruck der proportional mit dem Wassergehalt ansteigt. Aus dem erreichten Enddruck kann dann einfach auf die Ausgangswassermenge geschlossen werden.

  • Leitfähigkeitsmessmethode

    Dies ist eine Messmethode bei der die elektrische Leitfähigkeit zwischen zwei Elektroden gemessen wird, die sich in einem Abstand von wenigen cm an der Oberfläche, in Hohlräumen/ Dämmschichten oder in zuvor eingebrachten Bohrlöchern befinden. Da sich die elektrische Leitfähigkeit mit dem Wassergehalt im Baumaterial erhöht, lässt dieses Aufschlüsse über eine Feuchtigkeitsbelastung zu.

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  • Kapazitätsmessmethode

    Bei dieser elektrischen Messmethode wird die elektrische Kapazität im Baumaterial, die vom Feuchtigkeitsgehalt abhängt ermittelt. Mit dem Messkopf kann die Feuchtigkeit bis zu 3 cm Tiefe zerstörungsfrei festgestellt werden. Diese Methode eignet sich daher sehr gut zur schnellen Abschätzung ob ein Schaden vorliegt und wie ausgeprägt er ist.

  • Mikrowellenmessmethode

    Hier wird von einer Messsonde ein Mikrowellenfeld im Baumaterial aufgebaut, das insbesondere auf die Wassermoleküle wirkt (wie im Mikrowellenofen). Diese Wirkung wird dann als Messwert wiedergegeben. Der Vorteil dieser Messmethode liegt darin, dass unterschiedliche Messsonden für verschiedene Tiefen (bis 30 cm) im Baumaterial ausgewählt werden können. Aus oberflächennahen und tiefer im Material gewonnenen Werten kann dann ggf. besser auf die Ursache eines Schadens geschlossen werden.

  • Raumklima

    Hierfür wird die Raumlufttemperatur und rel. Luftfeuchtigkeit bestimmt. Diese Werte sind bei der Ermittlung von Schimmelproblemen unerlässlich. Weiterhin werden sie im Neubaubereich und auch während einer technischen Trocknung benötigt, um Aussagen über die Trocknungsmöglichkeit und - zeit für das Baumaterial zu erhalten.

  • Langzeitmessung des Raumklimas durch Datenlogger

    Zur Überprüfung des Raumluftklimas bezüglich Schimmelbildung oder auch Lüftungsverhalten sind die Werte zu einem einzigen Zeitpunkt oftmals nicht aussagekräftig genug. Die Werte können durch eine zuvor durchgeführte Lüftung verfälscht sein. Weiterhin kann nicht auf Änderungen in der Nacht oder am Wochenende geschlossen werden.

    In diesen Fällen benutzen wir Datenlogger, die das Raumklima minütlich über einen längeren Zeitraum protokollieren. Die Werte können anschließend ausgedruckt und ausgewertet werden.

     

  • Blower-Door

    Mit dem Blower-Door-Verfahren kann in einem gesamten Haus oder Teilbereich eines Hauses ein Unter- oder Überdruck erzeugt werden.

    Am bekanntesten ist diese Methode bei der Bestimmung der Undichtigkeit von Neubauten. Hier darf die Luftaustauschrate bei einem Druck von 50 mPas (was einer Windstärke von 3 bis 4 entspricht) einen vorgegebenen Wert nicht überschreiten.

    Neben diesem absoluten Wert lassen sich bei solchen Messungen auch die undichten Stellen finden, an denen die Luft z. B. hereinströmt. Dies kann im Zusammenhang mit der Ermittlung der Luftaustauschrate, aber auch zur Qualitätskontrolle während der einzelnen Neubauabschnitte durchgeführt werden. Die Lecks lassen sich dann mittels Thermografie, Rauchgas oder einem Anemometer (Luftbewegungsmesser) feststellen.

    Wir setzten diese Methode auch in bei der Ursachenermittlung von speziellen Wasserschäden in Kombination mit anderen Messmethoden erfolgreich ein.

  • Oberflächentemperatur

    Zur einfachen und kostengünstigen Ermittlung von Wärmebrücken, wie sie beispielsweise bei der Ursachenermittlung von Schimmelbefall notwendig ist, verwenden wir ein Pyrometer, bei der die Oberflächentemperatur punktuell erfasst wird. Ein einfacher Vergleich mit einem nicht beeinträchtigten Wandbereich oder mit der Innentemperatur kann hier schon vielfach zu gewünschten Aussagen kommen. Bei komplexeren Problemen sollte eine Thermografie durchgeführt werden, die letztendlich auf demselben Messprinzip beruht, aber durch viele Messpunkte ein aufschlussreiches Bild ergibt.

Dr.-Ing. N. Colditz
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